• Am  28.03. veranstalten wir um 19 Uhr eine Vortragsveranstaltung mit Daniel Kulla im Projekt 47 (Münzstr. 47, Duisburg) in Duisburg.

    Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Ge […]

  • Am 25.01. Veranstalten wir eine Vortragsveranstaltung zum neuen Polizeigesetz in NRW im Alibi (Holzstr.12, 45141 Essen), in der Nähe des Campus in Essen.
    Die meisten von euch dürften es mitbekommen haben, am 1 […]

  • Wir freuen uns am 15.12. die letzte Lesung von Sören Kohlhubers Buch „Nach dem Sturm – Berichte und Erlebnisse bei rechten Aufmärschen“ im Asta-Keller Duisburg veranstalten zu können.

    Kulinarisch dürft ihr euc […]

  • So langsam haben wir uns von der anstrengenden Wahlkampfwoche wieder erholt.

    Wir freuen uns, dass wir knapp 15 % wieder mit sechs Vertreter*innen ins Studierenden Parlament einziehen dürfen und blicken der […]

  • Die Studizeitung Ak[due]ll hat einen Artikel mit Vorstellungen der Hochschulgruppen veröffentlicht. Von uns ist folgender Vorstellungstext darin zu finden:
    Wir, die Linke Liste, sind eine emanzipatorische und […]

  • „The Antifascists“ (2017) ist ein schwedisch-griechischer Dokumentarfilm über den Rechtsruck in Europa und über die Menschen, die sich der extremen Rechten in den Weg stellen. Wer ist „die“ Antifa und was i […]

  • Lange war hier nichts von uns zu lesen. Das heißt aber nicht, dass nichts passiert wäre, es ist nämlich eine ganze Menge passiert. Seit unserem letzten Beitrag hier vor über drei Jahren haben wir viel für euch […]

  • Um die Positionen der zur StuPa-Wahl antretenden Listen abzuklopfen hat der Wahlausschuss den Listen Fragen zugeschickt. In den kommenden Tagen werden wir die Fragen nach und nach mit unseren Antworten hier und […]

  • Bald ist wieder StuPa Wahl an unserer Uni! Der Wahlausschuss organisiert eine Podiumsdiskussion mit allen antretenden Listen. Wir sind am Start, eine*r auf dem Podium, der Rest im Fanblock! Also kommt rum, wir […]

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    Zusammen mit der DIDF-Jugend veranstalten wir am 3.6. eine Wiesen-Grill-Spaß-Aktion am Campus Essen. Wir sorgen für den Grundstock an veganem Essen und Getränken und Ihr könnt mitbringen, was Euch sonst noch […]

  • Das Jahr hat gut angefangen, unsere neue Vortragsreihe ist an den Start gegangen. Den Anfang hat unsere Einführung zum Thema Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus gemacht, im Februar folgte unser Vortrag zu Marx […]

  • Die Verwaltung der Universität Duisburg-Essen will studentische Veranstaltungen zum Konflikt in Westkurdistan unterbinden.
    Einer bereits geplanten Vortragsveranstaltung verweigerte sie Räumlichkeiten auf dem […]

  • Obwohl es von unserer Seite  zur Wahlwoche 2014 einige erfreuliche Nachrichten zu berichten gibt, wie z.B. eine steigende Wahlbeteiligung und unsere gut besuchten Stände an beiden Campi, werden diese von einem unfairen und unvertretbaren Wahlkampf einer antretenden Liste überschattet.

    Zum Auftakt der Wahlwoche veröffentlichte der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) eine Pressemitteilung, deren einziger Inhalt es war, die bisherige Arbeit des derzeitigen AStA’s, der sich aus der Linken Liste und der Grünen Hochschulgruppe (GHG) zusammensetzt, zu diffamieren. Mit falschen Tatsachenbehauptungen versuchte der RCDS die Wähler*innen der UDE auf eine schändliche Art und Weise zu beeinflussen.

    „Der RCDS moniert, dass der AStA in der vergangene Wahlperiode deutlich zu viel Geld -immerhin achtzigtausend Euro- für eine qualitativ minderwertige, nicht den Studenten dienliche Campuszeitung, die „Akduell“ ausgegeben hat.“ (Quelle: http://rcds-unidue.de/images/Pressemitteilung_Gremienwahlen.pdf)

    Im Fokus der populistischen Stimmungsmache stand hierbei die Studierendenzeitung Ak[due]ll. Seitens des RCDS‘ wurden falsche Zahlen veröffentlicht um aufzuzeigen, dass der AStA mehr Geld der Studierendenschaft für die Campuszeitung ausgebe, als es im Haushalt verankert wäre.  Laut RCDS sei dies ein Betrag von 80,000 €. Dieser Vorwurf wurde allerdings seitens der Grünen Hochschulgruppe, dank einer aktuellen Kostenübersicht des Kassenverwalters, welcher als einziger Zugriff auf das AStA-Konto hat und haben darf, aufgehoben. Die Übersicht zeigt, dass die Gesamtausgabe von 60,000€, die laut Satzung ausgegeben werden darf, nicht überschritten wird. Zusätzlich spricht die hohe Anzahl der Leser*innen deutlich dafür, dass die Ak[due]ll ein gern gelesenes Blatt ist. Die Erwartungen an Online-Leser*innen wurde zudem deutlich übertroffen.

    Dies hinderte den RCDS dennoch nicht daran, die Ak[due]ll weiterhin anzugreifen. Auf der Facebook-Seite der Ak[due]ll hagelte es urplötzlich miserable Rezensionen, die ausschließlich von antretenden RCDS Kandidat*innen geschrieben wurden. Zudem nahm dieser Angriff unaufhaltsame Dimensionen an, denn selbst bundesweite Funktionäre schlossen sich diesen an. Als sei es nicht schon schlimm genug, dass sich die Ak[due]ll und der AStA einer solchen Hetzkampagne aussetzen muss, kommt noch hinzu, dass der RCDS im Zuge seines unfairen Wahlkampfes eine Redakteurin der Zeitung und die AStA Vorsitzende persönlich diffamiert.

    Einen weiteren Fauxpas erlaubte sich der RCDS mit der Forderung nach einem Wahlabbruch am ersten Wahltag, auf Grund eines Fehlers auf den Wahlzetteln. Der Listenname war nicht korrekt ausgeschrieben und es fehlte ein Kandidat auf den Stimmzetteln. Zudem rutschte ein Kandidat einer anderen Liste auf die des RCDS. Obwohl der Wahlausschuss sofort handelte und die Stimmzettel umgehend korrigierte und austauschte bestand der RCDS weiterhin auf den Abbruch der Wahl.

    Desweiteren unterstellte der RCDS dem AStA, dass dieser bewusst versuche, die Wahlbeteiligung für die Gremienwahlen niedrig zu halten. Hierfür ein Zitat von Max Krone,  Geschäftsführer und  Kandidat des RCDS, aus derselbigen Pressemitteilung.

    ‚Wir vermuten dahinter eine klare Strategie, die darauf abzielt, die Wahlbeteiligung niedrig zu halten, dass eigene Klientel für den Urnengang zu mobilisieren, um so eine Maximierung der Sitzanzahl im StuPa zu erreichen. […]. Zwar sagt man, man setze sich für eine höhere Wahlbeteiligung ein, informiert die breite Studentenschaft dann jedoch nur äußerst mangelhaft.‘ (Quelle: http://rcds-unidue.de/images/Pressemitteilung_Gremienwahlen.pdf 

    Auch dieser Vorwurf ist schlichtweg falsch und eine Verleumdung. Im Vorfeld hatte der RCDS es schon im Rahmen des Campusfestivals abgelehnt, sich dem hochschulpolitischen Informationsstand anzuschließen, der für alle Listen der Universität angeboten wurde um ihn als Plattform zu nutzen, die Studierenden über sich zu informieren. Im Zuge der Wahlen wurde ihm und allen anderen Listen angeboten bei einer offenen Diskussionsrunde mitzuwirken um die Studierendenschaft auch vor der Wahlwoche über Inhalte zu informieren und um diese untereinander kontrovers zu diskutieren. Dies und auch das Angebot über die AStA-Facebook-Seite vorgestellt zu werden, lehnte der RCDS ab.

    Dieser Wahlkampf wird betrieben um den jetzigen grün-linken AStA mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschickt zu schmähen. Innerhalb der Hochschulpolitik ist es stets erwünscht und notwendig sich intensiv über Inhalte auszutauschen und auch zu streiten. Ein Wahlkampf auf solch einer Ebene, wie ihn der RCDS betreibt, ist hingegen für uns nicht vertretbar. Daher schließen wir uns dem AStA unserer Universität und der Grünen Hochschulgruppe an und widersprechen den Vorwürfen des RCDS‘ konsequent.

    Hierzu unsere Pressemitteilung vom 25.06.2014:

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    RCDS bewegt sich erneut außerhalb des demokratischen Spektrums
    Anhaltende Kritik am Wahlkampf der rechten Hochschulgruppe
    Pressemitteilung der Linken Liste
     

    Die Linke Liste schließt sich der Kritik des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und der Grünen Hochschulgruppe (GHG) an und ist fassungslos über den Wahlkampf des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Nachdem dieser zuerst mit falschen Zahlen die Haushaltspolitik des AStA angegangen hatte, stürzte er sich danach auf die Studierendenzeitung ak[due]ll. Bereits kurze Zeit nach der Eröffnung der Wahl forderte der RCDS zudem dessen Abbruch, auf Grund kleiner Unregelmäßigkeiten auf den Wahlzetteln. Nach der Meldung dieser Unregelmäßigkeiten schritt der Wahlausschuss jedoch sofort ein und korrigierte diese. „Wir sind äußerst beschämt über unsere Kommiliton*innen.“, meint dazu Penny Kubale: „Statt sich über politische Inhalte zu streiten gibt es nur Beleidigungen unter der Gürtellinie.“ Vor allem vor dem Hintergrund der Geschichte des RCDS an der Uni Duisburg-Essen sei das Verhalten nicht nachvollziehbar.

     

    Die Linke Liste ist vor allem bestürzt über die gezielten Diffamierungen gegen die AStA-Vorsitzende und deren Schwester, welche für die ak[due]ll arbeitet. Da die Flyer des RCDS zu diesem Thema wahrscheinlich strafrechtliche relevant sind empfiehlt die Linke Liste den Betroffenen der RCDS-Propaganda zu überprüfen, ob Rechtsmittel eingelegt werden können: „Wir haben nichts gegen harte politische Auseinandersetzung einzuwenden und wünschen uns kontroverse Diskussionen zur Hochschulpolitik. Doch der Wahlkampf des RCDS zielt lediglich auf persönliche Diffamierungen und falsche Tatsachenbehauptungen ab, anstatt politische Alternativen aufzuzeigen.“, erklärt dazu Felix Groell.

     

    Die Linke Liste ist der Ansicht, dass sich der Wahlkampf des RCDS an der Grenze des demokratischen Kampfes um Wähler*innenstimmen bewege. Der Verzicht auf hochschulpolitische Themen, die gezielte Diffamierung Andersdenkender und der permanente Versuch, die demokratischen Gremien der Universität zu unterminieren sprächen für sich selbst. Die Mischung aus aggressiver Rhetorik, falschen Tatsachenbehauptungen und einer stilisierten Opferhaltung lässt darauf schließen, dass der RCDS aus seiner skandalösen Vergangenheit nichts gelernt hat. So schadet der RCDS mit seinem Verhalten ein weiteres Mal der Studierendenschaft und der UDE.

  • Wahltag 4/5! Zum Ende des vierten Wahltages ist erneut ein erfreuliches Ergebnis der Wahlbeteiligung mitzuteilen. Während am dritten Wahltag die Beteiligung für das StuPa bei 4,95%, für den Senat bei 3,88%, fü […]

  • Heute wurden zwei unserer Kandidat*innen zu einem Radio-Interview vom CampusFM zum Thema Gremienwahlen 2014 eingeladen. Hier könnt Ihr Euch den Mitschnitt anhören und lauschen, was die beiden über die Linke Liste zu erzählen hatten.

    Ein großer Dank geht an das CampusFM für die Unterstützung!

    Wir wünschen Euch viel Freude beim Hören :)!

  • Diese Woche wird wieder gewählt. Von Montag bis Freitag stehen die Wahllokale von 10:00 – 16:00 Uhr offen. Heute wurden schon die ersten Schlangen vor den Wahllokalen gesichtet. Das freut uns sehr! Das […]

  • Hier findet Ihr alles zu den Gremienwahlen 2014, unsere Kandidat*innen und unser Wahlprogramm auf einem Blick. Natürlich alles im diesjährigen „frischen“ und „herben“ Design.

    Weitere Informationen und s […]

  • Hansa

    Für die kommende Legislaturperiode haben wir noch einige To-Do’s auf unserer Liste stehen. Unterstützt uns mit Eurer Stimme bei den kommenden Gremienwahlen und helft uns somit bei der Umsetzung unserer Aufgaben, die das studentische Leben verbessern sollen.

    Linke Liste in das Studierendenparlament und in den AStA!

    Unsere To-Do’s:

    Anwesenheitspflicht abschaffen 

    Anwesenheitspflicht in (Pro-)Seminaren ist ein leidiges Thema, welches uns schon seit der letzten Legislatur beschäftigt. Viele der Studierenden wissen nicht um ihre Rechte, was Prüfungsordnungen und physische Präsenz angeht – das wollen wir ändern. Genau genommen existiert nämlich keine im Gesetz verankerte, allgemeingültige Anwesenheitspflicht – leider findet sie ihren Weg aber trotzdem immer wieder in die Prüfungsordnungen. Unser Ziel ist es, den Beschluss des Wissenschaftsministeriums aus dem Jahr 2011, der besagt, dass Anwesenheitspflichten in Hochschulkursen, deren Lernziel man auch in Eigen- oder Gruppenarbeit erreichen kann, in NRW unzulässig seien, in jedem Studiengang der Universität Duisburg-Essen durchzusetzen.

     Masterplatzgarantie 

    Wir fordern, dass nach dem Bachelor-Abschluss allen Studierenden die Möglichkeit für ein weiterführendes Master-Studium geboten werden muss. Auf dem Weg vom Bachelor zum Master muss auf jede weitere Form von Selektion verzichtet werden. Wir wollen keine Eliten-Reproduktion, sondern ein frei gestaltbares Studium. Die Aufteilung in Bachelor- und Masterstudium darf nicht dazu führen, dass ein weiteres „Sieb“ in das System gemogelt wird.

    Hochschulrat abschaffen 

    Der Hochschulrat ist ein Kontrollgremium über das Rektorat, welches zu einer Hälfte aus universitären Reihen und zur anderen Hälfte von „Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Forschung“ besetzt wird. Die Aufgaben des Hochschulrats sind unter anderem die Verabschiedung von Wirtschaftsplänen und die Wahl des Rektorates. Wir fordern, dass eben diese Aufgaben vom Senat übernommen werden müssen, anstatt sie in die Hände von universitätsfernen Personen zu geben, die weder im Sinne der Studierendenschaft noch unter deren Aufsicht entscheiden und handeln können.

    Zivilklausel durchsetzen

    Die akademische Forschung an unserer Universität darf nur für zivile Zwecke stattfinden, nicht für militärischen Bestrebungen. Wir fordern, dass die Zivilklausel an der Universität Duisburg-Essen beschlossen wird, um wissenschaftliche Erkenntnis nicht für Militärforschung zu nutzen.

     Viertelparität einführen 

    Der akademische Senat besteht derzeit aus 21 Mitgliedern, von denen vier aus der Gruppe der Studierenden kommen – aus den Gruppen des akademischen Mittelbaus drei und drei Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung. Wir fordern eine Viertelparität, sodass die Vertreter*Innen der Gruppe der Hochschullehrenden, die Vertreter*Innen der Gruppe der akademischen Mitarbeitenden, die Vertreter*Innen der Gruppe der sonstigen Mitarbeitenden sowie die Vetreter*Innen der Gruppe der Studierenden den Senat zu gleichen Teilen besetzen. Akademische Selbstverwaltung muss demokratisch passieren.

     Prüfungsordnungen studierbar gestalten 

    Nicht nur die Anwesenheitspflicht in Seminaren sorgt dafür, dass das Studium immer mehr zu einer erzwungenen Jagd nach Credits wird. Modularisierte Studiengänge schränken uns in unserem Studium ein und sind oftmals dermaßen vorstrukturiert und (dadurch) zeitintensiv, dass der Raum fehlt, nebenher noch eigenen Interessen nachzugehen und sie zu vertiefen. Wir wollen mehr Freiheit für alle Studiengänge, sodass trotz Regelstudienzeit genug Platz im Stundenplan bleibt, Kurse aus Interesse – und nicht wegen zu erbringenden Studienleistungen – zu belegen.

     

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    Im letzten Jahr wurden wir dank der großartigen Unterstützung unserer Wählerinnen zur zweitstärksten hochschulpolitischen Liste gewählt. Wir sind seither mit acht von 37 Sitzen im Studierendenparlament und mit […]

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    Wir, die Linke Liste der Universität Duisburg Essen, verstehen uns als eine emanzipatorische und progressive hochschulpolitische Gruppe. Wir setzen uns dafür ein, sowohl die Hochschulpolitik als auch die Wissenschaftspolitik an der Universität aktiv mitzugestalten und mitzubestimmen. Hierfür und für die Durchsetzung fundamentaler Belange der Studierendenschaft engagieren wir uns im Rahmen der studentischen Selbstverwaltung, der akademischen Selbstverwaltung und außerhalb der Grenzen der Universität. Darüber hinaus betrachten wir uns als eine Hochschulgruppe, die sich stets mit dem gesamtgesellschaftlichen Geschehen kritisch auseinandersetzt.

    Zu unseren Inhalten und Zielen zählen die Schaffung eines freien und selbstbestimmten Studiums unabhängig von Verwertungszwängen, die Verwirklichung einer demokratischen Mitbestimmung und einer demokratischen Selbstverwaltung. Weiterhin kämpfen wir für die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit, für die Förderung eines vielfältigen kulturellen Lebens auf und um den Campus herum, sowie die Unterstützung alternativer Kulturen.  Wir wollen die kritische Wissenschaft an unserer Universität stärken und eine kontinuierliche Antidiskriminierungsarbeit auch außerhalb des universitären Rahmens betreiben.

    – Für die Schaffung eines freien und selbstbestimmten Studiums ist eine starke und wirtschaftlich unabhängige Universität sowie eine autonome studentische Selbstverwaltung unabdingbar. Unser Ziel ist es, einen möglichst großen Teil der Studierendenschaft in die Diskussionen um die Art und die Form ihrer Studiengänge zu integrieren. Wir wollen hierfür eine Studierenschaft fördern, die sich in Kontroversen untereinander begibt und  sich ihres sozialen Lebensraumes und Umfeldes bewusst wird. Überdies wollen wir  Eigeninitiativen  zur demokratischen Mitbestimmung fördern und unterstützen. Daher legen wir einen hohen Wert auf die Bildungsarbeit in den Bereichen Empowerment, Emanzipation und Selbstbestimmung. Zugleich wollen wir im Bereich der Kommunikation zwischen den einzelnen Statusgruppen, den Prüfungsausschüssen, Fachschaften und Dozent*innen weiterhin unterstützend wirken.

    – Unser Fokus liegt auf der sozialen Gerechtigkeit und der Bildungsgerechtigkeit. Deshalb wollen wir die Beratungsmöglichkeit innerhalb der Universität und unserer Liste bekannter und einfacher zugänglich machen.

    – Eine weitere Aufgabe unsere Liste ist es, eine Zivilklausel durchzusetzen, mit der sich die Universität verpflichtet, keine Forschung zu Rüstungs- und Kriegszwecken zu betreiben.

    – Um das alternative kulturelle Leben auf dem Campus und über diesen hinaus zu fördern, wollen wir weiterhin die Vernetzung mit den verschiedenen politischen und kulturellen Gruppen in der Region ausbauen und vertiefen. Ferner setzen wir uns auch in Zukunft für die Erkämpfung studentischer Freiräume ein.

    – Mit Hilfe von Lese- und Diskussionskreisen wollen wir uns innerhalb der Liste und mit allen Interessierten mit kritischen Theorien auseinandersetzen und das Bewusstsein dafür stärken. Um vor allem die kritische Wissenschaft an unserer Universität zu etablieren, setzen wir uns für die Ermöglichung von Veranstaltung außerhalb des Curriculums ein.

    – Im Rahmen unsere Antidiskriminierungsarbeit wollen wir eine antirassistische Plattform für People of Colour schaffen und unsere Bildungsarbeit im Bereich des Antifaschismus, Antirassismus und Antisexismus  durch Veranstaltungen in Form von beispielsweise Vorträgen oder Diskussionsrunden fortführen. Des Weiteren kämpfen wir gegen antiziganistische und antisemitische Tendenzen in unserer Gesellschaft.  Eine bestehende enge Zusammenarbeit mit den autonomen Referaten, wie z.B. dem Frauenreferat und den politischen Initiativen vor Ort hat für uns dabei eine hohe Priorität. Unser Grundsatz lautet auch zukünftig, dass wir weiter gegen jedwede Form der menschen- und gruppenbezogenen Diskriminierung kämpfen werden.

    Wir, die Linke Liste, verstehen uns in der Rolle einer hochschulpolitischen Gruppe nicht nur als eine Vertretung der Studierenden, sondern wollen gemeinsam mit unseren Komiliton*innen die Hochschule und den Lebensraum der Studierendenschaft gestalten und mitbestimmen.

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