• ThumbnailGedenkstätten-Tagesfahrt nach Ravensbrück

    Sa.11.10.2014 | 09.00 Uhr | Antonplatz | Bln-Weißensee

    Veranstalter*innen: Haus der Jugend “Bunte Kuh” e.V.
    VVN-BdA Weißensee/Hohenschönhausen

    Am 11.Oktober […]

  • Antifa-Café im September: „Es lebe die Freiheit!“

    25.09.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

    Friedensprozess und Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan.
    Zu Zeiten […]

  • Antifa-Café im Juni + Kino

    26.06.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

    „Janz weit draussen – der Film“. Am Stadtrand Nordost-Berlins haben sich letztes Jahr Gruppen, Projekte und […]

  • Infoveranstaltung: 28.05. || 20 Uhr || Bunte Kuh
    Demonstration: 14.06. || 14 Uhr || Halberstadt

    Zugtreffpunkt: 14.06. || 10.40 Uhr || Berlin-Alexanderplatz (Regionalbahnsteig)

     

    Für das Jahr 2014 stehen in […]

  • Antifa Block auf der Blockupy-Demo Berlin: Nationalismus ist keine Alternative!
    17.Mai 2014 | 12Uhr | Oranienplatz
    http://www.mayofsolidarity.org | http://www.antifa.blockupy.org

     

    Wo man auch hinsieht: Europa rückt nach rechts. Neofaschistische und nationalkonservative Parteien wie der Front National (Frankreich), die UK Independence Party (Großbritannien), die FPÖ (Österreich), die Schwedendemokraten (Schweden), Fidesz und Jobbik (Ungarn) und die Goldene Morgenröte (Griechenland) sind stark wie lange nicht. Gleichzeitig konstituieren sich in zahlreichen europäischen Ländern außerparlamentarische rechte Bewegungen, die wie in Frankreich gegen LGBTI*-Personen und Frauenrechte mobil machen oder wie in Tschechien und Bulgarien mörderische Pogrome gegen Roma organisieren.
     

    Frankreich, Griechenland, Ungarn: Europäischen Rechtsruck stoppen!

    Sozialchauvinismus, antimuslimischer Rassismus, Homophobie, Antifeminismus, Antiziganismus und – bei den neofaschistischen Parteien – auch Antisemitismus: Die Programmatik der im Einzelnen sehr unterschiedlichen rechten Parteien setzt sich aus verschiedenen ideologischen Bausteinen zusammen. In jedem Fall zentral ist die nationalchauvinistisch begründete Ablehnung der Europäischen Union. Auch in Deutschland sieht alles danach aus, als könnte die „Alternative für Deutschland“ (AfD) sich mit einem Erfolg bei der bevorstehenden Europawahl als „europaskeptische“ Option zwischen CDU/CSU und NPD etablieren. Dass eine derartige Politik gegenwärtig gut ankommt, verwundert kaum. Die seit 2007 akute Krise des Kapitalismus und die Austeritätspolitik der EU haben im Süden Europas zu sozialen Verwerfungen enormen Ausmaßes geführt und verursachen auch anderswo Verunsicherung und Abstiegsängste in der Bevölkerung.

    In dieser Situation verstärkt sich die Tendenz breiter Teile der Bevölkerung, andere Menschen auszugrenzen und zu verfolgen. Durch die Identifikation mit dem hegemonialen Kollektiv versuchen die Menschen, die Sicherheit und Handlungsfähigkeit wiederherzustellen, die sie real nie besessen haben. Daran knüpfen die Rechten Europas auf unterschiedliche Weise an. Die EU dient ihnen dabei als Negativfolie: sie sei verantwortlich für „unkontrollierte Zuwanderung“, für die Erosion traditioneller Werte durch Gender-Mainstreaming und „Regenbogenideologie“. Als bürokratischer, von Lobbygruppen kontrollierter Moloch wird sie dem souveränen Nationalstaat gegenübergestellt, in dem der Wille des Volkes noch etwas zähle und auch sonst alles seinen gewohnten, heimeligen Gang gehen könnte – wäre da nicht die EU.

    Solch eine EU-Kritik führt die Realität ad absurdum. Schließlich ist das europäische Grenzregime eines der repressivsten der Welt; eine restriktivere Einwanderungspolitik geht kaum. Das Resultat: jedes Jahr verrecken Tausende Menschen an den militärisch gesicherten Außengrenzen der EU. Auch mit der vermeintlichen Zwangsliberalisierung durch die EU kann es nicht allzu weit her sein, wenn umfassende Faschisierungsprozesse wie in Ungarn umstandslos geduldet werden. Das faktisch bedingungslose Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in Spanien zeigt, dass traditionelle Werte der christlich-abendländischen Gesellschaft leider keineswegs in Gefahr sind. In der Ukraine wurden Faschisten zuletzt sogar mit tatkräftiger Unterstützung der EU mit an die Macht geputscht, gegenwärtig bereiten die Jüdischen Gemeinden dort Evakuierungspläne für den Notfall vor.

    Alternative für Deutschland? Alternativen zu Deutschland!

    In Deutschland ist es – außer in Bayern der CSU – seit längerer Zeit keiner Partei gelungen, das werte- bzw. rechtskonservative Wähler*innenklientel zu binden. Diese Lücke wird nun mit Etablierung der AfD geschlossen. Ihr Erfolgsrezept besteht in der oftmals widersprüchlichen Verbindung von neoliberalen und nationalkonservativen Positionen bei gleichzeitiger Abgrenzung von der extremen Rechten. Entsprechend des deutschen Krisenmärchens heißt es auch dort, das „wir“ mit „unserem Geld“ für die „Versäumnisse der Griechen“ bezahlen müssten. Joachim Starbatty, Volkswirtschaftler und Vorstand des wissenschaftlichen Beirats der AfD, sieht die Ursachen für das Scheitern des Euro gar in einer von der deutschen Mentalität abweichenden, „romanischen (soll heißen: südeuropäischen) Interpretation von Geldwertstabilität“ begründet.

    Eine tatsächliche Alternative bietet die neue Partei freilich nicht, will sie doch das neoliberale Programm weiter verschärfen, das die Politik in Deutschland und Europa ohnehin längst prägt. Als von Volkswirtschaftlern und Funktionären deutscher Unternehmen gegründete Partei strebt sie keinen EU-Austritt Deutschlands an, da die deutsche Exportwirtschaft vom europäischen Binnenmarkt immer noch abhängig ist. Stattdessen will sie die Interessen des deutschen Kapitals in Europa weiter stärken und fordert ein noch größeres Gewicht von deutschen Stimmen in den Institutionen der EU.

    Auch bei der AfD findet sich die Entgegensetzung von diffus-abstrakter EU-Bürokratie und unmittelbarem Bürger- beziehungsweise Volkswillen. Wer Volk und/oder Staatsbürger ist, wird gleich mitdefiniert: in Anlehnung an die Schweiz – wo aktive Staatsbürger*innen zuletzt durchgesetzt haben, dass „kriminelle Ausländer“ ohne Gerichtsurteil abgeschoben werden können – spricht sich die Partei für Volksentscheide aus. Gleichzeitig fordert Gründungsmitglied Konrad Adam, Arbeitslosen, Migrant*innen und Rentner*innen das Wahlrecht abzuerkennen. Egal wie erfolgreich die AfD bei der Europawahl abschneiden wird, sie wird dazu beitragen, das politische Klima in Deutschland nach rechts zu verschieben und hat dies bereits getan durch den von ihr auf die CDU/CSU ausgeübten Druck, das in der Krise quantitativ zunehmende rechte Wähler*innenpotential aufzufangen.

    Wann, wenn nicht jetzt? Antifa heißt Angriff!

    Der innere Zusammenhang von kapitalistischer Krise, EU-Austeritätspolitik und europäischem Rechtsruck erfordert einen grenzübergreifend antinationalen Handlungsansatz. Die antiautoriäre Bewegung muss werden, was Staat, Kapital und rechte Ideologie längst sind: international. In Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden und Spanien finden vom 15. bis 25. Mai 2014 Aktionstage gegen die kapitalistische Krise und die Austeritätspolitik der EU statt. Nehmen wir das zum Anlass, auf den umfassend gesellschaftlichen Charakter der gegenwärtigen Krise aufmerksam zu machen, falschen „Alternativen“ eine Absage zu erteilen und für eine soziale Perspektive jenseits von Kapitalismus und Herrschaft zu kämpfen!
    Gegen Kapitalismus, EU und europäischen Rechtsruck! AfD-Wahlkampf sabotieren!Samstag | 17. Mai 2014 | 12 Uhr | Oranienplatz | Berlin
    http://www.mayofsolidarity.org | http://www.antifa.blockupy.org

    Unterstützer*innen:

    Antifa Friedrichshain (AFH)
    Antifa Jugendaktion Kreuzberg (AJAK)
    Antifaschistische Initiative Nordost (AINO)
    Autonome Neuköllner Antifa (ANA)
    North East Antifascists (NEA)
    Theorie.Organisation.Praxis (TOP B3RLIN)

  • 22.05.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)
    Die „Aktion T4“ und die Vernichtung von als „nicht lebenswert“ markierten Menschen im Nationalsozialismus. Mehr als 200.000 Menschen wurden während des Faschismus ermordet, da sie als „lebensunwert“ galten. Weitere 400.000 Menschen wurden zwangssterilisiert. Grund dafür war, dass der „Volkskörper“ von „unwerten“ Leben gereinigt werden sollte. Dies hat neben den s.g. “Asozialen” vor allem Menschen mit Behinderung getroffen. Die Grundlagen dafür wurden jedoch bereits in der Weimarer Republik gelegt und waren somit keine „neue Erfindung“ der Nazis. Bei der Veranstaltung wollen wir die Genese der „Aktion T4“ beleuchten, wie diese durchgeführt wurde und aufzeigen warum es einfach nur makaber ist in diesem Kontext von Euthanasie zu sprechen. Weiterhin wird die Rollen des Krankenhaus Pankow-Buch, als lokale Institution, betrachtet.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Antifa-Cafés der Antifa Initiative Nord-Ost AINO statt und ist Teil der Mobi zur Dieter-Eich-Demo 2014.

    Referent_innen: North-East Antifascists [NEA]
    Veranstalter_innen: Antifa Initiative Nord-Ost [AINO]

  • Do. 24.April 2014 | 20.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Str. 78 | Weißensee

    Referent: Jochem Visser (Socialistische Partij, Die LINKE)

    Aktivisten-Talk: Geert Wilders und dessen “Partij voor de Vrijheid” […]

  • ThumbnailHINWEISS ZU DEMO IN WEISSENSEE!

    DEMONSTRATION:
    „STOPPT HENKEL! – KEIN MENSCH IST ILLEGAL!“

    DEMO ZUR VILLA VON INNENSENATOR HENKEL:
    Fr. 11. APRIL 2014 | 18.00 UHR | ANTONPLATZ | BERLIN-WEISSENSEE

    2012 […]

  • ThumbnailGedenkveranstaltung an Anna Ebermann

    Anlässlich des 70. Todestages der Antifaschistin und
    Kommunistin Anna Ebermann veranstalten wir unweit
    ihres ehemaligen Wohnortes in der Bizetstr.6
    eine öffentliche […]

  • Antifa-Café im März – Infoveranstaltung zum geplanten Naziaufmarsch in Wittenberge

    Donnerstag | 27.03.2014 | 19h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

    afa-café.27Seit Monaten dauert in Wittenberge (Brandenburg) eine Serie von neonazistischen Schmiereien und Sachbeschädigungen an. Nun wurde auch noch bekannt, dass die Neonazigruppe Freien Kräfte Neuruppin(FKN) am 5. April einen Aufmarsch plant. In ihrem kurzen Aufruf jammern sie über einen angeblichen „Volkstot“. Anstatt sich kritisch mit den Gründen für den Wegzug junger Leute aus Brandenburg zu beschäftigen, werden sie versuchen ihre Menschenverachtende Hetze gegen Migrant_innen und Linke auf die Straße zu tragen. In den vergangenen Jahren haben die FKN oft probiert Aufmärsche durchzuführen. So z.B. am 1.Mai 2012 in Wittstock, aber auch immer wieder in Neuruppin. Den Brandenburger Antifaaktivist_innen ist es zu verdanken, dass die Nazis nicht ohne weiteres ihre Demo in Wittenberge durchführen werden können.
    Über die Brandenburger Nazistrukturen und die geplanten Gegenaktivitäten wird bei einer Infotour, die in verschiedenen Städten halt machen wird, informiert werden. So auch bei uns in der Bunten Kuh. Aus Berlin ist eine gemeinsame Anreise geplant.
    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.  Außerdem gibt es wie immer: Kicker, Vokü, Tresen und unsere legendären Solibowle.

     


  • ThumbnailSolikonzert und Party für Antifa-Arbeit in Nord-Ost Berlin. Es spielen die Liedermacher „Hisztory“ und „Zweiklang“. Anschließend legen die TurnTable Tölpelz (punkt/trash/schlager) auf . Eintritt wird gewürfelt. […]

  • ThumbnailLang hats gedauert und jetzt ist es endlich soweit: Die erste Ausgabe unseres gedenkpolitschen Rundbriefes für Weißensee und Hohenschönhausen „Die Nelke“ ist erschienen.

    Doch was ist „die Nelke“ […]

  • Thumbnail

    Soliparty für Antifa Arbeit in Nord-Ost Berlin
    mit DJ Lütte & DJ Shurug&Shurug
    01. März | 22Uhr | Lauschangriff
    (Rigaerstr.103)

    Antifa arbeit kostet geld und wie der Tagesspiegel so schön bemerkte machen […]

  • baskenland_VA

    Friedensprozess und politische Gefangene im Baskenland
    19.März | 20.00 Uhr | Bunte Kuh
    (Bernkstellerstr.78)

    Als im Januar 130.000 Menschen in Bilbao für „Menschenrechte.Lösung.Frieden“ auf die Straße gingen, machte diese Großdemo auch bei uns Schlagzeilen. Im Baskenland ist, nicht erst seit dem Beginn der Entwaffnung der ETA , eine neue Zeit angebrochen und beeindruckend große Teile der Bevölkerung setzen sich mit viel Energie, Mut und internationaler Unterstützung für eine friedliche Überwindung des politischen Konflikts zwischen dem Baskenland und dem spanischen, sowie dem französischen Staat ein.

    Andrej Hunko (MdB, DieLinke) und der Baskenland Soli-Kreis Lagunak berichten uns vom aktuellen Stand des Friedensprozesses und der damit verknüpften Frage zur Situation der politischen Gefangenen.

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Initiative Nord-Ost [AINO]

     

    ständig aktuelle Infos zum Baskenland findet ihr hier:
    baskinfo.blogspot.de

    info-baskenland.de

  • ThumbnailWer war Prof. Dr. Jürgen Kuczynski?

    Unter jüngeren Antifaschistinnen und Antifaschisten ist Kuczynski nahezu unbekannt. Gudrun Langendorf und Gretchen Binus werden eine kurze Einführung zu seiner Person geben. […]

  • ThumbnailSchulstreik in Solidarität mit Flüchtlingen auch in Weißensee

    AktivistInnen des Streikkomitee’s der Elisabeth-Schulen organisiert am Donnerstag(13.02.) eine Vorabdemo durch den Kiez hin zu zwei anderen Schulen […]

  • ThumbnailAntifa-Café in der Bunten Kuh: I hate my f*ing hometown (Dokumentation aus Cottbus)

    Donnerstag | 23.01.2014 | 20h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

    Wie jeden 4. Donnerstag im Monat […]

  • ThumbnailMittwoch | 15.01.2014 | 20 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78)

    Infover­an­stal­tun­g der Antifa Burg. Die Veranstaltung soll über die der­zei­ti­ge Si­tua­ti­on, der u.a. An­ti­fa­schis­t_in­nen in […]

  • Digitaler Exhibitionismus? Soziale Netzwerke, politischer Aktivismus und staatliche Repression

    Seit vielen Jahren schaffen es soziale Netzwerke wie Google+ oder Facebook Millionen von Nutzer*innen zu […]

  • VorschaubildSilvio Meier Demo 2013

    Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt […]

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