• Wir können hinter vielen Aussagen, die auf den GdA Seiten gemacht werden, nicht stehen.

     

     

     
    Die Arbeitsbedingungen und Löhne haben sich für die allermeisten von uns in den vergangenen Jahren versc […]

  • Kurz vor Weihnachten verteilten wir, einige betrieblich aktive Bremer KollegInnen Flugblätter in der Bremer Innenstadt und machten mit einem Transparent auf die Situation von ArbeiteraktivistInnen in China […]

  • Vom 24. September bis Ende Oktober veranstalten wir zusammen mit der FAU Bremen die Filmreihe “ Still the Enemy Within – 30 Jahre britischer Minenarbeiterstreik*“ im „Grünen Zweig“ in der Bremer Neustadt. D […]

  • Ein Kollege der Daimler AG über den Kampf gegen Leiharbeit und Werkverträge
    Jochen Gester im Gespräch (Sozialistische Zeitung, Ausgabe Juli 2015)

    Bei Daimler in Bremen gibt es eine heftige Au […]

  • Der Folgetarifvertrag für die Seehafenlogistik Distribution und Containerpackstation ist da. Und sie haben es wieder getan: Der Tarifvertrag ist ein riesiger Gefälligkeitsdienst für die Unternehmen wie die BLG […]

  • VorschaubildBericht der LabourNet Redaktion vom 21.05.2015:
    „Der Betriebsrat der Bremer Mercedes Werks hat am Donnerstag, den 21.05.2015 mehrheitlich ein Eckpunkte-Papier zur Verhandlung mit der Bremer Werkleitung […]

  • VorschaubildDie DHL Betriebsgruppe Bremen ist inzwischen ein fester Bestandteil im Betrieb. Gab es bisher nur langweilige Betriebsräte und die einfallslose Gewerkschaft ist da jetzt die DHL Betriebsgruppe. Warum darauf warten […]

  • Wir trauern um Barbara Emme (“Emmely”)
    Unsere Mitkämpferin und Freundin Emmely ist vorgestern gestorben.
    Mit Barbara geht ein lebensfroher Mensch mit dem Herz am rechten Fleck. Sie hat sich den Kampf um […]

  • VorschaubildEin Bericht der DHL Betriebsgruppe aus dem LC Bremen:
    Aus gegebenen Anlass vollen wir von der DHL Betriebsgruppe aktuell über einen Vorfall berichten, der sich in Kalenderwoche 11 im LC Bremen zugetragen hat.
    <a […]

  • VorschaubildEin Bericht der DHL KollegInnen aus dem LC Bremen
    Die KollegInnen im LC Bremen wachen so langsam auf: Haben wir KollegInnen in der Vergangenheit alles was im LC Bremen so passierte tatenlos hingenommen, ist […]

  • ThumbnailDer bundesweite GDL Streik der Bahn KollegInnen ist seit mitte Dezember ausgesetzt mit einigen Zwischenergebnissen (siehe Labournet Dossier). Wir dokumentieren trotzdem ein Flugblatt (hier zum Download) zur […]

  • ThumbnailBeim Gesamthafenbetriebsverein (GHBV) werden nach unseren Informationen seit diesem Jahr einmalig von allen „roten Karten“ (Tagelöhner im Hafen) Führungszeugnisse verlangt. Wer einen Eintrag darin hat bekommt […]

  • ThumbnailHallo Kolleginnen und Kollegen ,
    heute möchte ich Eure Meinung hören.
    Ich habe heute Felgen gepackt. (eine ca.25 KG) 5 Kartons je 10 Fächer (also 1250 KG). Danach etliche Kartons Kleinteile und dann noch einmal […]

  • ThumbnailAls wir im September 2013 berichteten, dachten wir, schlimmer kann es ja nicht werden. Aber da lagen wir falsch. Die BLG Logistics arbeitet hier in Bremen jetzt mit über 80 % Fremdpersonal. Neben dem GHBV arbeitet […]

  • ThumbnailWir verteilten heute folgendes Flugblatt vor dem Personaleingang der Bremer Karstadt Filiale:

    Die meisten dürften die Geschichte der Kaufhauskette so grob kennen. 1881 eröffnete das erste Geschäft und es […]

  • (Quelle http://www.labournet.de – für den Bremer Hallenaushang auf das Bild unten klicken)
    nicht-mit-uns-300Die Angriffe, die Bremen betreffen werden, werden am 8. September bekanntgegeben. Aus dem Text: „Trotz riesen Gewinne will der Vorstand jährlich zusätzlich zu den geplanten 2 Mrd. € weitere 3,5 Mrd. € sparen. Für den Konkurrenzkampf mit BMW und Audi sollen wir bluten, genauso wie die Kollegen dort. Aber auch gegen die Kollegen anderer Daimler-Werke sollen wir ausgespielt werden. …

    Kommentar aus dem Bremer Werk: “Daimler verschärft außerdem die Angriffe gegen Fremdfirmen KollegInnen im Bremer Werk. Seit 01.08. sind die FahrerInnen des Werksinternen Bus Shuttles “Sternflotte” angehalten, keine Mitarbeiter von Fremdfirmen mehr im Bus mitzunehmen. Angeblich soll das der Einhaltung der Werkverträge dienen, nach denen “Arbeitsmittel” vom “Auftragnehmer” gestellt werden und damit auch Beförderungsmittel. Allerdings wird genau dagegen im Arbeitsprozess selbst im Werk andauernd verstoßen.Solche Maßnahmen, dazu gehören in einigen Bereichen auch schon getrennte Pausenräume, dienen also nur der Spaltung zwischen den KollegInnen der Fremdfirmen und den “Festen” von Daimler, erstere sollen sich auf gar kein Fall so fühlen, als würden sie dazu gehören, als könnten sie gemeinsame Ansprüche an den Daimler Konzern stellen, der von ihnen letzlich profitiert. In so eine Richtung gehen auch die Ideen seit 2013 aus Sindelfingen, Trennwände zwischen Werkvertrags Beschäftigten und Daimler KollegInnen zu installieren – das Bild von industriellen Legebatterien für Hühner liegt da als Vergleich nicht fern…”

  • syndikalismusWas ist Bremen macht Feierabend?
    Wir von Bremen macht Feierabend sind eine Gruppe von KollegInnen aus verschiedenen Betrieben, die sich bei verschiedenen Arbeitskämpfen kennen gelernt haben. Wir haben dabei alle die Erfahrung gemacht, dass man sich auf so genannte „Vertreterorganisationen“ wie DGB Gewerkschaften oder politische Parteien nicht verlassen kann. Sie alle handeln nur, solange es um die Sicherung ihres eigenen Einflusses und ihre Mitgliederzahlen geht, alles darüber hinaus wird von ihnen meistens gebremst und sogar offen bekämpft. Daher organisieren wir uns unabhängig von Gewerkschaften, Parteien oder anderen politischen Organisationen.Wir wollen uns nicht damit abfinden, auf der Arbeit oder beim Jobcenter passiv zu sein und immer schlechter werdende Bedingungen hinzunehmen, mehr zu arbeiten, schlechter bezahlt zu bekommen, jeden Tag 8 Stunden oder länger etwas tun zu müssen, von dem wir fast gar nichts haben. Wir wollen daher die Vereinzelung aufbrechen, in der sich viele Beschäftigte befinden. Die meisten haben Angst, gegen die Chefs den Mund auf zu machen, weil sie das Gefühl haben, alleine zu stehen. Wir fangen deswegen an, unsere Arbeitsbedingungen und unsere Erfahrungen öffentlich zu machen und uns gegenseitig auszutauschen.Das alleine reicht uns aber nicht aus. Wir versuchen aktiv neue Strukturen in den Betrieben und über die Betriebe hinaus aufzubauen, um sich gezielt gegen die Arbeitshetze in den Unternehmen zu wehren und gegenseitig zu helfen.
    Dazu unterstützen wir die Gründung von selbstorganisierten Betriebsgruppen in den Betrieben und jede überbetriebliche Vernetzung. Wir helfen dabei, die Infrastruktur dafür aufzubauen wie z.B. einen Internet Auftritt zu gestalten oder einen Ort zu haben, an dem man sich außerhalb des Betriebs ungestört treffen kann. Der Vorteil einer selbstorganisierten Gruppe besteht darin, dass es niemanden gibt, der/die über die Köpfe der anderen hinweg Entscheidungen treffen kann, welche Themen behandelt werden und wie man öffentlich aufzutreten hat. Niemand ist irgendeinem Vorstand oder einer Satzung verpflichtet.Wir machen keinen Unterschied zwischen Festangestellten, LeiharbeiterInnen, Werkvertrags ArbeiterInnen, Erwerbslosen usw. Nur gemeinsam sind wir in der Lage etwas für uns zu ändern. Unser Ziel ist, keine Spaltung unter uns und kein Gegeneinander in den Betrieben und außerhalb zuzulassen. Wenn einzelne Beschäftigtengruppen durch Tarifabschlüsse oder die Willkür der Chefs viel bessere Bedingungen und Löhne haben, als andere, ist das nur der Versuch, sie ruhig zu stellen und einen Keil zwischen uns zu treiben. Dass wir aus Sicht von Geschäftsleitungen und Vorständen langfristig alle ein Angriffsziel sind – solange wir sie nicht daran hindern – weiß wohl jeder. Dennoch hat es wunderbar funktioniert, extrem miese Arbeitsbedingungen und Löhne durchzusetzen und mittlerweile fast unser komplettes Leben den Anforderungen der Firma, der Leiharbeitsbuden oder des Jobcenters unterzuordnen.
    Das, was hier über das vergangene Jahrzehnt gelaufen ist, wird derzeit noch viel brutaler in anderen Ländern in Europa in sehr viel kürzerer Zeit durchgezogen. Wir machen uns keine Illusionen über die Versprechen, dass die Arbeitsbedingungen und Löhne wieder besser werden, wenn wir nur lange genug die Füße still halten. Es wird uns gebetsmühlenartig von der Sicherung der Konkurrenzfähigkeit von Firmen und „Standorten“ erzählt und von uns eingefordert. Die Absenkung von Löhnen und die Verdichtung der Arbeit ist in dieser Logik aber fast bodenlos und ganz sicher ohne „moralische Grenze“, die irgendjemanden daran hindern würde, uns auf Verschleiß zu fahren. Deswegen hilft auch kein Jammern und Abwarten. Wir wollen diese Logik durchbrechen.
    Unsere Seite soll eine gemeinsame Plattform für uns sein. Auf der Internetseite können aktuelle Berichte von allen Bremer KollegInnen veröffentlicht werden. Jede und jeder kann dafür über die eigenen Erfahrungen, Probleme und Sauereien auf der Arbeit schreiben und den Bericht bei Bedarf anonym, an uns zur Veröffentlichung schicken. Wir sind außerdem an jedem Austausch und jeder überbetrieblichen Vernetzung interessiert.Wir sind keine geschlossene Gruppe, wir freuen uns über alle, die Lust haben, bei Bremen macht Feierabend mit zu machen. Bei uns ist niemand zu etwas verpflichtet. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge oder Beitrittsformulare und keine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Chefs, egal welcher Art!Bremen macht Feierabend

  • 1278949663_efsgerg_25544742_1347273_1_dpa_Pxgen_r_Ax541
    Wenn der Arbeitsalltag und die Löhne bei Daimler immer schlechter werden, wie wird es dann bei den Zulieferern aussehen? Hier ein Beispiel der Grammer ArbeiterInnen aus Oyten.
    Die Grammer System GmbH stellt hier in Oyten unter anderem die Mittelkonsole für die neue C-Klasse her. Grammer in Oyten ist ein neuer Standort, die meisten Mitarbeiter sind entweder noch in der Probezeit oder in Leiharbeit. Der Arbeitsalltag beginnt jeden Tag aufs Neue mit Druck, es herrscht ein autoritärer Ton. Der Standartspruch der Vorgesetzten heißt „Ihr müsst noch schneller werden“, dabei arbeitet dort schon jeder an der Belastungsgrenze. Es wird in drei Schichten gearbeitet, wobei die Schicht 7,5 Std. plus Pause haben sollte. In der Realität sieht das etwas anders aus. In der Regel werden die Schichten inzwischen um zwei Stunden verlängert. Das heißt, die Nachtschicht geht von 22 Uhr bis 8 Uhr und die Frühschicht fängt um 4 Uhr an. Es wird nicht gefragt ob man länger machen kann, es wird von der Werkleitung angeordnet.
    Pausen werden bei Grammer oft nicht durchgeführt. Es stehen jedem 30 Min. zu, die meisten werden jedoch nach 15 Min. schon wieder zum Arbeitsplatz gerufen oder gehen von sich aus wieder zurück in die Produktion. Als Argument wird genannt, man arbeite ja Just in Time und da könne man sich es nicht leisten, in Verzug zu kommen. Wenn man dort durch die Halle geht, sieht man den Leuten schon an, wie ausgelaugt sie sind. Viele erzählen davon, wie viel sie schon abgenommen haben, seit dem sie bei Grammer sind.

    Das Schlimmste ist aber, wie man die Leute gegeneinander ausspielt. Die Vorgaben sind einfach nicht zu schaffen. Da ist schon vorprogrammiert, dass die ArbeiterInnen in der Produktionskette hinterher hängen. Die Folgen sind, dass die nachfolgenden Stationen leer laufen und die KollegInnen Druck machen, weil sie nicht weiter arbeiten können. Meistens hängt die Logistik hinterher. In diesem Fall haben die Leute aus den Montagebereichen keine Pause, sondern müssen in andere Bereiche. Wenn es wieder läuft, müssen sie an ihre Stationen zurück und Gas geben. Der Frust über die viel zu hohen Anforderung entlädt sich nicht an dem Arbeitgeber, der für die Situation verantwortlich ist, sondern an den jeweiligen KollegInnen.
    Samstagsarbeit und Überstunden sind die Regel. Die KollegInnen werden wahllos in den 3 Schichten hin und her geschoben. Wie und wann gearbeitet werden soll, wurde nach Berichten von KollegInnen oftmals mit dem Spruch „Frau Wallerstein hat angeordnet“ festgelegt. Urlaub ist kaum möglich. Mitspracherecht gibt es nicht. Es gibt keinen Betriebsrat und es gibt keine Gewerkschaft. Dafür gibt es jede Menge Druck und Arbeit.
    Viele KollegInnen fragen sich, warum es keinen Betriebsrat gibt und warum die Gewerkschaft daran nicht interessiert ist. In anderen Grammer Standorten sind die KollegInnen bei der IG Metall organisiert, in Oyten jedoch kaum. Das mag mit der Zusammensetzung der noch sehr neuen Belegschaft zu tun haben. Wir haben in anderen Betrieben aber auch schon oft miterlebt, dass die Gewerkschaften am Anfang stark an einem Betrieb interessiert sind, solange sie dort Mitglieder werben können. Sobald dieses Ziel erfüllt ist, werden die KollegInnen von der Gewerkschaft fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Deswegen kann es erfolgreicher sein, gegen die Arbeitsbedingungen bei Grammer einfach selbst was zu machen. Man könnte erst mal in den normalen Gespräche, die wir alle auf der Arbeit miteinander führen überlegen, was wir am meisten fordern und wie wir bereit sind, uns dafür einzusetzen. Das könnte man den Chefs dann mit entsprechendem Nachdruck vorsetzen, denn gerade bei so geballter Auftragslage, werden die Führungskräfte sich ganz genau überlegen, ob sie einen Konflikt mit uns wirklich eingehen wollen. Möglichkeiten dafür gibt es viele, bei der DHL in Bremen haben KollegInnen zum Beispiel einfach eine kleine Betriebsgruppe gegründet, um sich auszutauschen.
    Wir fordern euch alle, die das lesen auf, mit uns in Kontakt zu treten und mit uns weiter zu überlegen, wie wir bei Grammer aus dem Dilemma kommen, ohne zu kündigen, wie das schon viele bei Grammer nach kurzer Zeit getan haben Das kann aber keine Lösung sein, denn jedes mal wenn einer geht wird es für die alle noch etwas schlechter.

  • ThumbnailEin Bericht der DHL Betriebsgruppe Bremen
    Krankenquote im LC Bremen
    Die Krankenquote war Mitte April 2014 so hoch wie noch nie bei uns. Lag das Problem zunächst so gut wie alleine im Paketzentrum (PZ), haben in […]

  • Die Stadt Perama liegt zwischen Athen und Piräus und hat mit die höchste Arbeitslosenquote (ca 70 %) in Griechenland. Das unabhängige Arbeits-losenzentrum aus Perama wurde 2011 gegründet. Ziel dieser Vernetzung […]

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